Dropshipping Händler Deutschland

Der Begriff stammt vom amerikanischen ” Wholesale ” ( auf deutsch Streckenhandel)

Dropshipping: Händler verkaufen und Großhändler oder Hersteller versenden. Wir erklären euch, wie Dropshipping funktioniert, geben Praxistipps und helfen bei der Suche nach dem richtigen Großhändler.

Die Zukunft im Online-HandelEs ist nicht so, dass sich mit dem Online-Handel nicht Geld verdienen ließe. Allerdings setzt eine erfolgreiche Platzierung an diesem stark umkämpften Markt ein Sortiment voraus, das in der Lage ist, möglichst viele Endkunden anzusprechen und durch seine Qualität, seinen Preis und seine Präsentation zu überzeugen weiß. Damit setzt ein Dilemma ein, das Einsteiger und fortgeschrittene Online-Händler gleichermaßen stark betrifft: Wer ein breites und attraktives Sortiment anbieten möchte, der muss zunächst in die angebotenen Produkte investieren und trägt im Anschluss das komplette Warenrisiko. Der benötigte Kapitaleinsatz erschwert Anfängern den Einstieg und stellt selbst erfahrene und erfolgreiche Händler vor wirtschaftliche Probleme. Um ein großes Sortiment auch ohne den Einsatz eines hohen Kapitals am Markt bereit stellen zu können, eignen sich DropShipping-Konzepte, bei denen der Händler die Ware erst dann erwirbt, wenn er sie selber an einen Endkunden verkauft hat. Im Folgenden stellen wir Ihnen die moderne Form der Produkt- beschaffung ausführlich vor, erläutern die Vor– und Nachteile von DropShipping, erklären Ihnen, worauf Sie bei der Auswahl geeigneter Lieferanten achten sollten und werfen gemeinsam mit Ihnen einen Blick hinter die Kulissen

eines erfolgreichen DropShipping-Anbieters.

Immer wieder stolpern Online-Händler über den Begriff

Dropshipping

, der vor einigen Jahren Zeit aus den USA herübergeschwappt sein soll. Der Handelswelt ist Dropshipping in Wirklichkeit jedoch schon sehr lange als Streckengeschäft bekannt. Ursprünglich sind im Streckengeschäft drei Wirtschaftsunternehmen am Ablauf beteiligt: Hersteller, Großhändler und Wiederverkäufer beziehungsweise Retailer. Bestellungen von Wiederverkäufern gehen bei Großhändlern ein, werden aber vom Hersteller direkt an den Wiederverkäufer ausgeführt.

Dieses Prinzip hat sich in den letzten Jahren auch im B2C-Online-Handel etabliert und ist meist unter den Begriffen Dropshipping, Direktversand oder Fullfilment zu finden. In dieser dreiteiligen Artikelserie beleuchten wir das Thema Dropshipping im Detail, beginnend mit einer allgemeinen Einführung und Tipps zur Wahl des richtigen Großhändlers.

Was ist Dropshipping?

Im Prinzip geht es beim Dropshipping darum, dass ein Glied in der Lieferkette übersprungen wird. Einfachstes Beispiel: Ein Kunde bestellt ein Schmuckstück in einem Onlineshop, der Online-Händler leitet die Bestellung zur Ausführung an seinen Großhändler weiter. Der Großhändler schließlich führt die Bestellung im Namen des Online-Händlers aus, tritt im Idealfall aber gar nicht in Erscheinung. Dropshipping ist also im Prinzip eine Logistik-Dienstleistung des Großhändlers. Wie weit die Dienstleistung geht, hängt dabei vom Anbieter ab. Die einen behandeln Dropshipping lediglich als innovativen Lieferservice an eine andere Lieferadresse, die anderen bieten einen auf Dropshipping ausgerichteten Geschäftsprozess, der alle Aspekte von der automatisierten Auftragserteilung bis zur Einrichtung eines kundenspezifischen Warenlagers abdeckt.

Welchen Regeln folgt das Dropshipping?

Kurz gesagt folgt das Dropshipping den selben Regeln wie der normale Handelsverkehr zwischen Großhändler und Wiederverkäufer. Der Wiederverkäufer kauft beim Großhändler zu den vereinbarten Konditionen ein, Zahlungsweg und Rabattkonditionen werden dabei ganz normal zwischen den beiden Unternehmen verhandelt. Der Direktversand an den Kunden wird dem Wiederverkäufer berechnet, ebenso der logistische Aufwand für die Bestellabwicklung, der auch gerne als „Pick und Pack“ bezeichnet wird. Der Großhändler hat nichts mit der Kundenbestellung zu tun, er versendet in der Regel lediglich im Auftrag des Wiederverkäufers. Will ein Kunde eine Bestellung rückabwickeln, muss der Widerruf beim Wiederverkäufer erfolgen. Die Waren wird dann in der Regel an den Händler zurückgesandt, da dieser ja der rechtmäßige Eigentümer der Ware ist. Es ist selten, dass ein Großhändler anbietet, die Kunden-Retouren wieder zurückzunehmen und gutzuschreiben.

Vorteile des Dropshippings

Dropshipping wird oft als unkomplizierte Möglichkeit gepriesen, ohne jegliches Kapital und Know-how in den Online-Handel einzusteigen, was mehr als irreführend ist. Die Anforderungen an einen Handelsbetrieb fallen nicht weg, nur weil eine innovative Liefermethode existiert. Die Vorteile dieser Liefermethode liegen jedoch klar auf der Hand:

  • Geringerer Eigenkapitalbedarf, die Kapitalbindung verringert sich.
  • Schneller Aufbau einer nennenswerten Sortimentstiefe oder einer Sortimentserweiterung im Einzelfall.
  • Großes Wachstum in einem kleinen Zeitraum möglich.
  • Lokale Lagerhaltung im internationalen Geschäft, wenn kein eigenes Lager vor Ort ist.

Drop Shipping ist ein äußerst beliebtes Geschäftsmodell für Neueinsteiger. Da Sie die Artikel, die Sie verkaufen, nicht auf Lager halten müssen, ist es möglich, ein Drop-Shipping-Geschäft mit begrenzten finanziellen Mitteln zu starten.

Eine Onlineshop, den Sie als DropsShipping-Modell betreibt, kauft die Artikel, die sie verkaufen, von einem Drittanbieter oder Hersteller, der dann die Bestellung ausführt. Dies senkt nicht nur die Betriebskosten, sondern auch Ihre Zeit, damit können Sie sich ganz auf die Kundengewinnung konzentrieren.

Wenn Sie bereit sind, ein Unternehmen zu gründen, das den Grossen konkurrieren kann, und dies mit einem begrenzten Budget, dann folgen Sie den sechs folgenden Schritten. Es braucht zwar nicht viele Gründungsgelder, um ein Drop-Shipping-Geschäft zu starten, aber es wird eine Menge harter Arbeit erfordern.

1. Wählen Sie eine Marklücke

Die Marktlücke, die Sie auswählen, muss laserfokussiert sein und etwas, an dem Sie wirklich interessiert sind. Eine nicht fokussierte Produktpalette wird schwierig zu vermarkten sein. Wenn Sie nicht hinter Ihren Produkten stehen, die Sie auswählen, werden Sie eher dazu neigen, entmutigt zu werden, weil es viel Arbeit erfordert, einen DropshippingShop zu betreiben. Hier sind einige Punkte, die Sie bei der Auswahl Ihrer Marktlücke berücksichtigen sollten:

  • Sucht Produkte mit gutenMargen. Es ist der gleiche Aufwand ein Produkt mit einer Marge von 5 Euro und das mit einer Marge von 50 Euro zu verkaufen. Wählt eine Marktlücke mit höherpreisigen Produkten.
  • Niedrige Versandkosten sind sehr wichtig. Obwohl Euer Lieferant oder Hersteller den Versand übernimmt, sind die Versandkosten zu hoch , ist es nicht verkaufsfördernd. Suchen Sie nach etwas, das kostengünstig zu versenden ist, da Sie damit auch die Möglichkeit haben, Ihren Kunden einen kostenlosen Versand zu ermöglichen und diese Kosten als Geschäftsausgaben in Kauf zu nehmen, um mehr Umsatz zu erzielen.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Produkt Impulskäufer mit verfügbarem Einkommen anspricht. Wenn Sie sich darauf konzentrieren, den Traffic auf Ihre Website zu steigern, möchten Sie die höchstmögliche Conversion-Rate erzielen, da die meisten Besucher niemals zurückkehren werden. Die Produkte, die Sie verkaufen, sollten Kaufimpulse auslösen und diejenigen ansprechen, die finanziell in der Lage sind, vor Ort zu kaufen.
  • Stellen Sie sicher, dass Nutzer aktiv nach Ihrem Produkt suchen. Verwenden Sie Googles Keyword-Planer und Trends , um einige allgemeine Suchbegriffe zu Ihrer potenziellen Marktlücke zu überprüfen. Wenn niemand nach dem sucht, was Sie verkaufen wollen, sind Sie tot , bevor Sie überhaupt anfangen.
  • Erstellen Sie Ihre eigene Marke. Ihr Drop-Shipping-Geschäft wird mehr Wert haben, wenn Sie das, was Sie verkaufen, umbenennen und als Ihr eigenes weitergeben können. Suchen Sie nach einem Produkt oder einer Linie, die Sie als eigene Marke mit benutzerdefinierten Verpackungen und Marken versehen und verkaufen können.
  • Verkaufe etwas, das lokal nicht verfügbar ist. Wählen Sie etwas, das Ihr Kunde nicht auf der Straße finden kann. Auf diese Weise werden Sie für einen potenziellen Kunden attraktiver.

2. Führen Sie eine Marktanalyse durch

Denken Sie daran, Sie konkurrieren mit anderen Drop-Shipping-Shops sowie anderen Onlineplattformen wie Ebay und Amazon. Hohe Konkurrenz heisst in der Regel grosse Nachfrage. Suchen Sie nach Produkten, für die es auch einen Markt gibt.

Es gibt viele Gründe, warum ein Produkt nicht viel Konkurrenz hat, wie hohe Versandkosten, Lieferanten- und Fertigungsprobleme oder schlechte Gewinnmargen. Suchen Sie nach Produkten, die Konkurrenz haben, da dies ein Zeichen dafür ist, dass es eine hohe Nachfrage gibt und das Geschäftsmodell nachhaltig ist.

3. Sichern Sie sich einen Lieferanten

Die Partnerschaft mit dem falschen Lieferanten kann Ihr Geschäft ruinieren, daher ist es wichtig, dass Sie diesen Schritt nicht überstürzen. Befolgen Sie die gebotene Sorgfaltspflicht. Die meisten Drop-Shipping-Lieferanten befinden sich in Übersee, was die Kommunikation extrem wichtig macht, sowohl im Hinblick auf die Reaktionsgeschwindigkeit als auch auf die Fähigkeit, sich gegenseitig zu verstehen. Wenn Sie nicht zu 100 Prozent auf die Kommunikationsfähigkeiten eines potenziellen Anbieters vertrauen können, lassen Sie die Finger davon und setzen Sie Ihre Suche fort.

Wir haben eine Liste mit deutschen Dropshippinganbietern erstellt und versuchen diese stets aktuell zu halten. Ein deutscher Dropshippinganbieter versetzt Sie in die Lage mit Ihm problemlos zu kommunizieren und ihn bei Bedarf auch einmal kurzfristig zu Besuchen.

Versuchen Sie, von anderen Dropshippern zu lernen, die diesen Weg in der Vergangenheit gegangen sind. Es gibt viele Informationsquellen zum Thema, vermeiden Sie hierbei aber Webseiten, die nur darauf angelegt sind ihnen teure Adresslisten zu verkaufen . Das A und O ist den richtigen Dropshippingliferanten auszuwählen

4. Erstellen Sie Ihren eigenen Dropshippingshop

Viele Dropshippinganbieter bieten Ihnen einen fertigen DropshippingShop als Mit- oder Kaufprojekt an. Seien Sie hier besonders vorsichtig, da Sie hier in der Regel keine Produkte von anderen Anbietern einpflegen können, Sie sind also ausschliesslich an diesen Lieferanten gebunden und er hat kein wirkliches Interesse an Ihrem Erfolg, da er ja die Shopmiete einstreicht und dies sein eigendliches Geschäft ist

Selbst wenn Sie über ein beträchtliches Budget verfügen, mit dem Sie ein Webdesign- und Entwicklungsunternehmen beauftragen können, um eine benutzerdefinierte Lösung zu erstellen, ist es klüger für die Anlaufzeit sich eine preisgünstiges Shopsystem zu mieten, eine Übersicht über deutschsprachige Shopsysteme mit den anfallenden Kosten finden Sie hier.

5. Erstellen Sie einen Marketingplan

Ein tolles Produkt und eine Website zu haben ist großartig, aber ohne kaufende Kunden , haben Sie kein Geschäft. Es gibt mehrere Möglichkeiten, potenzielle Kunden zu gewinnen. Google Adwords Facebookadds, Amazon, Ebay und viele andere

So können Sie von Anfang an Umsatz und Ertrag generieren, was zu einer schnellen Skalierung beitragen kann. Mit Facebook können Sie Ihr Angebot direkt vor einem sehr gezielten Publikum platzieren. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, sofort mit den größten Marken und Einzelhändlern zu konkurrieren.

Sie müssen auch langfristig denken, so sollte Suchmaschinenoptimierung und E-Mail-Marketing auch ein Schwerpunkt sein. Sammeln Sie E-Mails von Anfang an und richten Sie automatisierte E-Mail-Sequenzen ein, die Rabatte und Sonderangebote bieten. Es ist eine einfache Möglichkeit, Ihre bestehende Kundenbasis zu nutzen und ohne zusätzliche Werbe- und Marketingausgaben Einnahmen zu erzielen.

 

6. Analysieren und optimieren

Sie müssen alle Daten und Messwerte erfassen, die für das Wachstum Ihres Unternehmens verfügbar sind. Dazu gehören Google Analytics-Traffic und Facebook-Conversion-Pixeldaten, wenn dies Ihr Hauptkundenakquisitionskanal ist. Wenn Sie in der Lage sind, jede einzelne Conversion nachzuverfolgen – zu wissen, woher der Kunde stammt und welchen Weg er auf Ihrer Website eingeschlagen hat und was letztendlich zu einem Verkauf geführt hat – können Sie skalieren, was funktioniert, und eliminieren, was nicht.

Sie werden nie eine Set-and-Forget-Lösung für Werbung oder Marketing haben. Sie müssen ständig neue Möglichkeiten testen und aktuelle Kampagnen genau abstimmen. So wissen Sie, wann Sie Kampagnenausgaben optimieren oder verschieben müssen.

6. Was ist das richtige Shopsystem für Dropshipping

Nach zahlreichen Gesprächen mit Dropshippern und unzähligen Tests empfehlen wir das auf Dropshipping optimierte Shopsystem von Gambio.  Diesen erhalten Sie unter Gambio.de und können ihn auf einem eigenem Server betreiben. Sie wollen sich nicht mit technischen Belangen herumschlagen? Dann nutzen Sie unser Angebot für ein kostenloses Dropshippingshop Hosting. Sie kümmern sich um den Verkauf, wir um die Technik. Für unser Angebot an Sie berechnen wir einmalig eine Installationsgebühr von 19.99 Euro. Server Support und alles weitere ist für Sie komplett gratis.